Sonstiges

Lötrauchabsaugung
Modell 493A

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Lupen mit Beleuchtung
Modell F600 + F600S

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Automatische Dichteregeleinheit für Flussmittel
Modell FM200

 

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Externes Temperaturmessgerät bis max. 600°C
Modell SLD 191

 

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Externe Temperaturregelung für Lötbader
Modell CO225

 

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Abwickelgerät für Schlechtspulen
Modell CSM
Abwickelmaschine Die einfachste Art um fehlerhaft bewickelte Spulenkörper wiederverwenden zu können und den kostbaren Kupferdraht sortenrein wiederzugewinnen. Mit 6-8-12-18-24-36 Spindeln<

 


 

 

Flußmittel und Lötzinn

Flussmittel S64

Das Flussmittel S64 basiert auf modifizierten Naturharzen mit vorzüglichen  Löteigenschaften, ohne agressiv zu sein. Es entspricht den Prüfvorschriften der DIN 8511 F-SW26. Flussmittel S64 ist eine klare viskose Flüssigkeit, die auch durch Bürsten oder Spritzen aufgebracht werden kann. Die Fliesseigenschaften, verglichen mit denen von reinem Kolophonium oder handelsüblichen Flussmitteln wurden wie folgt getestet :

Ein Stück Lot Sn, 0,2 g, wurden auf ein CU-Blech gegeben, mit Flussmittel bedeckt und auf 300 °C erhitzt. Dabei erhielt man folgende Ergebnisse :

    Reinkolphonium - 10 mm                            Ø   Lotausdehnung
    Handelsübliches Kolophonium - 13 mm      Ø  Lotausdehnung
    Flussmittel S64 - 17 mm                           Ø  Lotausdehnung

Das in S64 verwendete Harz hat die folgenden besonderen Eigenschaften :

  1. Bessere Fliesseigenschaften als Naturharz.
  2. Höherer Widerstand gegen das Verkohlen: Naturharz verkohlt bei 300 - 350°C nach 70 Sekunden, S64 verkohlt bei 300 - 350°C nach 140 Sekunden
  3. Höherer Erweichungspunkt als Naturharz. Der Flussmittelrückstand bleibt hart und trocken, auch unter tropischen  Verhältnissen und bei hohen ambienten Temperaturen.
  4. In der Feuchtigkeit neigt Naturharz zur Hydrolosierung und bildet ein weißes, pulverartiges Zerfallprodukt.

S64 hat einen verbesserten Widerstand gegen Hydrolisierung.

Anwendung :

S64 ist ein wirksames Flussmittel auf folgenden metallischen Oberflächen :
Kupfer, Messing und Bronze, verzinnte, mit Lot überzogene, vernickelte, versilberte und vergoldete Oberflächen. Flussmittel S64 ist für alle Tauchlötgeräte mit Fluxstation sowie für den manuellen Gebrauch geeignet. Bei der Leiterplattenverzinnung wird empfohlen, etwas von den Lösungsmitteln auszutreiben, bevor die Platte die Lötwelle erreicht. Dieses kann durch Warmluft oder Infrarotheizer leicht erreicht werden. Eine Trocknung von ca. 1 Min. mit ca. 15 cm Abstand von einem 250 Watt Infrarotstrahler genügt. Nach Einwirkung der Wärme bei dem Lötvorgang verbleibt S64 als harter, trockener und festhaftender Überzug auf der Platte und den Lötstellen, welcher die gleichen konservierenden Eigenschaften hat wie ein luft- oder ofentrocknender Konservierungslack.

Der Isolationswiderstand dieses Überzugs ist >800M/cm nach einer Woche Lagerung in einer Feuchtigkeitskammer.

Obgleich diese Rückstände S64 einen hervorragenden Schutzlack darstellen, ist Silikon-Lack mit diesem verträglich und kann zusätzlich aufgetragen werden, wenn es gewünscht wird. Der Erweichungspunkt des S64-Überzuges liegt bei ca. 100°C.

Lieferform :

S64 wird in 5 l sowie 500 ml Behältern geliefert.

Gebrauchsanleitung :

Da bei der Verarbeitung das Lösungsmittel verdampft, muss von Zeit zu Zeit Verdünnung zugegeben werden. Bei einer Dichte über 0,945 g/cm(bei 20 C) beginnt das Flussmittel aus der Lösung auszufallen und bildet einen Niederschlag, der sich beim Nachfüllen von Lösungsmittel sofort wieder auflöst. Als besonders geeignet empfehlen wir die Verdünnung IPA.

Eigenschaften

Dichte,  Flammpunkt           0,913 g/cm³  (bei 20°C) (geschlossen) 117 C
Freie Säure Harzgehalt  
      keine 400 g pro Liter

Elektrischer Widerstand des Flussmittelrückstandes : nicht unter 100 Megaohm zwischen Elektroden mit 1,25 cm Abstand.

S64 hat beim Löten hervorragende Eigenschaften gezeigt. Beim Löten von gedruckten Schaltungen und ähnlichen Elementen empfiehlt sich folgende Reihenfolge :

a) Auftrag des Flussmittels auf das gesäuberte Element
b)
Vortrocknen an der Luft oder durch zusätzliche Wärme, solange bis das Flussmittel eine zähe
Masse (etwa wie Honig) geworden ist.

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